SCHEVEN
VISION DES SCHNELLSTEN UMSTIEGES VOM UFO AUF DIE SCHIENE

Do 31. Oktober 2013 · 20h
Bahnhof Scheven · Europas 1. Licht- und Klangbahnhof
Schmiedegasse 35 · 53925 Scheven

RE-LOAD FUTURA
Rochus Aust · Trompete/Signale
Fosco Perinti · Trompete/Signale
Bosco Pohontsch · Trompete/Signale
Jonathan Golove · Theremin-Cello
Florian Zwissler · Synthesizer/Elektronik
Markus Aust · Synthesizer/Elektronik


VISION SCHEVEN
Die Frage ist nicht, ob es Leben im All gibt oder nicht. Die Frage ist auch nicht, ob extraterrestrische Intelligenzen unseren blauen Planeten besuchen werden oder nicht. Die Frage ist erst recht nicht, ob ihre Besuche freundlich oder feindlich sein werden und ob sie mit UFOs kommen oder nicht. Die Frage ist einzig und allein, ob wir für sie genügend Parkplätze bereithalten werden und ob wir ihnen einen schnellen und komfortablen Umstieg auf unsere öffentlichen Verkehrsmittel garantieren können. Für ein Hochtechnologieland wie Nordrhein-Westfalen ist es nicht ungewöhnlich, Höchster, Größter oder Weitester zu sein. Aber beim TUf/SchBf Scheven darf das Herz vor Stolz schon ein wenig höher schlagen: der schnellste Umstieg vom UFO auf die Schiene.

Eine Landschaft, die vom Magnetismus prähistorischer Magmaströme geprägt ist und die Jahrzehnte lang das größte Radioteleskop der Welt ins All richtet, ist geradezu geschaffen für regelmäßige UFO Besuche. Mit diesen - auf ziviler Basis - können in der Eifel zwei grundgleiche Mentalitäten aufeinander treffen und damit auch das Verständnis der Extraterrestrischen für die Vulkanterrestrischen und umgekehrt. Für ein erstes Miteinander von Außerirdischen und Innerirdischen die denkbar günstigste Kombination. Vorausgesetzt, die Vorstellung von riesigen furchteinflößenden Raumpatroullien, von bis an die Zähne bewaffneten grünlichen Marsianern, von Kinder verschleppenden Blitzuntertassen und von hilflos zurückgelassenen Aliens, die zum Selbstschutz zu Höllenwesen mutieren, wird erheblich korrigiert. Denn der erste und schnellste Umstieg vom UFO auf die Schiene hat zunächst nur ein recht überschaubares Kontingent an Lande- und Startabfertigungen sowie an Abstellplätzen in stark restriktiver Kategorisierung: während die Materialisierung völlig freigestellt bleibt, sind Gewicht, Umfang und Energieausstoß deutlich begrenzt, um die Kapazitäten und das Landes-Immissionsschutzgesetz nicht zu sprengen.